Wörthersee – Ossiacher See

Tourdaten

Distanz
63,79 km
Dauer
255.0 min
Aufstieg/Abstieg
345 / 362 m
Min. / Max. Seehöhe
445 / 635 m
Handicap
2

Anfahrt:

Auf der A10 bzw. A2 oder B83 aus Richtung Villach oder Klagenfurt nach Velden

Anreise mit Bus oder Bahn möglich

Parkmöglichkeiten:

Parkplätze bei der Eishalle Velden

Wegbeschreibung:

Velden - Sonnental - Kantnig - Damtschach - Wernberg - Zauchen - Gratschach - Urlaken - Kumitz - St. Ruprecht - Töbring - Treffen - Oberdorf - Niederdorf - St. Andrä - Ossiach - Prefelnig - Prägrad - Höfling - Oberglan - Nußweg - Knasweg - Stallhofen - Windischberg - Pörtschach - Töschling - Saag - Velden

Eine längere Tour von besonderem landschaftlichen Reiz. Vom Wörthersee zum Ossiacher See und wieder zurück zum Wörthersee

Von Velden geht es ständig leicht steigend durch das Sonnental nach Damtschach mit seinem bekannten Schloß. Nun gibt es wieder Zeit zum Erholen. Es fällt ständig leicht Richtung Wernberg. Auf kleinen Nebenstraßen geht es über Landskron, St. Ruprecht und Treffen zum Ossiacher See. Ständig im Blickfeld die Ruine Landskron.

Am Südufer entlang geht es am Radweg Richtung Ossiach. Die ganze Zeit bietet sich ein toller Ausblick auf den See und die Gerlitzen Alpe. Der sonnenreichst Berg Kärntens, 1909 m Seehöhe, ist auch ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel. Leicht mit der Kanzelbahn zu erreichen. Natürlich kann man am Ossiacher See auch eine Runde mit dem Schiff machen und so die Landschaft genießen. In Ossiach lohnt auf alle Fälle ein Besuch im Stift Ossiach. Das älteste Benediktinerstift Kärntens, wurde um 1024 als Kloster Ossiach vom bayrischen Adeligen Ozi I. und seiner Frau Glismod gegründet. Urkundlich wurde es 1028 von deren Sohn Ozi II. an seinen Bruder Poppo, Patriarch von Aquileja, verkauft. Nach einer seit 1521 nachweisbaren Legende soll der Polenkönig Boleslaus seine letzten Jahre als stummer Büßer im Kloster verbracht haben und hier 1069 (?) gestorben sein. 1484 zerstörte ein Brand Kirche und Kloster. 1783 erfolgte die Aufhebung des Klosters. Die Gebäude wurden zwischenzeitlich als Kaserne verwendet. 1816 wurden große Teile, darunter auch der Kreuzgang an der Südseite der Kirche, abgetragen. 1872 bis 1915 wurde das Kloster wieder als Kaserne bzw. Gestüt verwendet. 1946 erfolgte die Übergabe an die Österreichischen Bundesforste. Es folgte ein Umbau zu einem Hotel, und seit 1969 finden in den Sommermonaten musikalische Veranstaltungen des „Carinthischen Sommers“ statt. Besitzer und Verwendung: Eigentümer: Land Kärnten (seit 1995). Von Oktober 2006 bis Juni 2009 wurde das Stift revitalisiert und durch einen angeschlossenen Neubau zum Musik- und Veranstaltungszentrum der Carinthischen Musikakademie Stift Ossiach ausgebaut.

Auf wenig befahrenen Straßen geht es über Höfling, Oberglan, Nußweg, Knasweg und Stallhofen zurück nach Pörtschach. Kleine Dörfer, Hügel und kaum befahrene Nebenstraßen prägen hier die Landschaft, die sich stark von den Seeregionen unterscheidet. Von Pörtschach geht es am Wörthersee Radweg zurück nach Velden.

Impressionen